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Ben Muthofer. Black and white

"Horizontal", Stahl und Lack, 2006, 70 x 27 x 6 cm. Foto: Dirk Rausch
"Horizontal", Stahl und Lack, 2006, 70 x 27 x 6 cm

Ausstellung #259 

21. Juli bis 8. September 2007

 

Ben Muthofer hat eine unverwechselbare künstlerische Formensprache entwickelt. Seine Skulpturen faszinieren durch ihre Leichtigkeit und das Wechselspiel von Licht und Schatten. Als geometrische Ausgangsform dient ihm das Dreieck und die daraus abgeleiteten Variationen. Die Dünne des Materials und die Farbe Weiß lassen nahezu an Papierarbeiten denken.Tatsächlich hat sich Muthofer auch mit der japanischen Papierfalttechnik “Origami” auseinandergesetzt und hat ihre Grenzen ausgelotet hinsichtlich seiner eigenen künstlerischen Überlegungen. Mit der Farbe Weiß nimmt er seinen Werken die Materialität. Diese Immaterialität und die Reduktion in der Formensprache und der Farbwahl machen sein Werk unverwechselbar.

Peter Volkwein


Biografie
1937 in Oppeln geboren
1952-55 Handwerkslehre in Erfurt
1955-58 Werkkunstschule Bielefeld
1958-64 Akademie der Bildenden Künste, München, Meisterschüler von Ernst Geitlinger
1966 erste Faltplastiken aus Stahl
1969-74 Lehrtätigkeit (Skulptur) an der Washington University, St. Louis
1982 Gründung von „vertikal-diagonal-horizontal"mit Heinz Gruchot
seit 1988 Professor an der Myndlista, Kunsthochschule Reykjavik/Island
2000 Bayrischer Staatspreis „Rythmus in der konkreten Kunst", München

lebt und arbeitet in München und Ingolstadt